Zum Jahresende

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Dieses Jahr war für mich ein sehr spannendes und erfolgreiches, ich habe nicht nur kontinuierlich an meinem Feenroman gearbeitet, sondern auch eine Kurzgeschichte in der Anthologie Sehnsuchtsfluchten veröffentlicht und durfte zum ersten Mal die Frankfurter Buchmesse besuchen. Dabei habe ich nicht nur einiges über das Schreiben gelernt, sondern auch liebe Menschen kennengelernt, die mich seitdem immer wieder inspirieren und motivieren. Auf diesem Blog habe ich mich neben Rezensionen auch intensiv mit meinen Vorbildern Jack Kerouac und Bob Dylan beschäftigt. Ein besonderes Highlight war mein Beitrag zu japanischen Geistergeschichten, der im Rahmen des Buchlabors entstanden ist. Alles in allem schließe ich 2017 sehr zufrieden ab.

Dieses Blog ist zum Jahresende hin etwas verstaubt, was zum Teil an Arbeit und Leben liegt, aber zum Teil auch an Lustlosigkeit. Ich verspüre nicht mehr den Drang, Fortschritte bei meinen Projekten oder meine Meinung zu gelesenen Büchern zu verkünden. In den letzten Tagen und Wochen habe ich immer wieder darüber nachgedacht und bin zu dem Schluss gekommen, dass ich das Papierstudio, wie ihr es kennt, wohl nicht weiterführen werde.

Inzwischen habe ich eine andere Vorstellung von meiner idealen Autorenwebsite, sie soll minimalistischer und professioneller werden. Der erste Schritt wird eine eigene Domain sein. Ob es weiterhin ein Blog geben wird, kann ich noch nicht sagen, obwohl ich euch gerne über Veröffentlichungen, Buchmessebesuche und andere große Events auf dem Laufenden halten will. So oder so werde ich in Zukunft seltener und weniger regelmäßig schreiben. Wenn ihr meinen Autorenalltag weiterhin verfolgen möchtet, empfehle euch, mir auf Twitter zu folgen. Tatsächlich ist dort inzwischen mein Social-Media-Hauptquartier, ich habe den meisten Spaß und bin am besten vernetzt.

Wenn nicht, hoffe ich doch, dass wir uns irgendwann, irgendwo wieder lesen! Vielen Dank für eure Treue, die Daumen und Kommentare!

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Buchlabor: 100 Geistergeschichten Japans

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Das Buchlabor

Die Idee zu dieser Blogserie entstand nach einem Vortrag, den Eva-Maria Obermann auf dem Litcamp 2017 über Buchblogging und Literaturwissenschaft gehalten hat. Ich war zwar nicht auf dem Camp anwesend, wurde aber auf verschlungenen Wegen (Twitter) darauf aufmerksam und die liebe Babsi hat mich kurz darauf zur Planung eingeladen. Der Hintergedanke: Buchblogger werden von erklärten Literaturkritikern belächelt, obwohl einige sehr viel Arbeit und Gedanken in jeden Beitrag stecken. Das Buchlabor ist eine Aktion, in der wir verschiedene literarische Themen etwas systematischer, aber keineswegs trocken unter die Lupe nehmen. Unsere Beiträge findet ihr unter #litwipunk und weitere Teilnehmer dürfen sich gerne bei Eva melden! Passend zu Halloween und dem düsteren Herbst lautet das erste Thema Geister.Weiterlesen »

NaNoWriMo ’17: Last-minute Prep

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Endlich ist er gekommen: der erste November. Für Schreiberlinge wie mich bedeutet dieser Monat in erster Linie Dauerschreiben, denn er steht im Zeichen des NaNoWriMo. Wie ich schon oft erwähnt und angedeutet habe, bedeutet der NaNoWriMo, 50.000 Wörter in 30 Tagen zu schreiben. Der Hintergedanke ist, den ersten Entwurf eines Romans komplett oder wenigstens zum Großteil herunterzuschreiben. Einfach anzufangen, noch dazu zusammen mit tausenden anderen Schreiberlingen.Weiterlesen »

FBM ’17: Der Bericht

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Der Messewahnsinn hat sich gelegt und ich feile wie die meisten Heimgekehrten an einem kleinen Bericht. Wie schon erwähnt war es meine erste deutsche Buchmesse und ich wollte sie ohne besondere Pläne genießen, was mir auch gelungen ist. Kurz gesagt bin ich zwischen Büchern herumgelaufen, habe wunderbare Menschen getroffen, die ich bisher nur online kannte, und viel gelesen, geredet und gelacht.Weiterlesen »

FBM ’17: Termine

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Endlich steht die Frankfurter Buchmesse vor der Tür! Ich weiß noch immer nicht, wen ich wann treffen werde, aber ich habe ein paar Termine und Veranstaltungen, die ich besuchen möchte. Wenn ihr ebenfalls auf der Messe seid und mit mir über Bücher, das Schreiben, Gott und die Welt quatschen wollt, wäre es eine gute Gelegenheit, mich am Donnerstag, Freitag oder Samstag dort abzupassen. Möglicherweise poste ich Fotos und Beschreibungen auf Twitter, damit ich an allen Tagen gut erkennbar bin.

Tatsächlich habe ich nur einen festen Programmpunkt und das ist die Selfie-Aktion mit meinen Autorenkollegen von den Sehnsuchtsfluchten – wir treffen uns am Samstag um 11 Uhr beim Stand von Twentysix in Halle 3. Dort findet ihr nicht nur mich, sondern auch viele andere Autoren der Anthologie, die zur Messe kommen!

Abgesehen davon werde ich Donnerstag oder Freitag beim Stand des Drachenmond-Verlags vorbeischauen, um mir (hoffentlich) ein druckfrisches Exemplar von Marie Graßhoffs Schöpfer der Wolken abzuholen, auf das ich schon sehr gespannt bin.

Darüber hinaus habe ich einige Ideen, weiß aber noch nicht, was ich schaffe und worauf ich Lust habe. Hauptsächlich hänge ich mit lieben Autorenkollegen ab, die ich endlich mal abseits von Twitter und Blogs kennenlernen darf. Da es meine erste deutsche Buchmesse ist, versuche ich, nicht zu viel zu planen und keinerlei Erwartungen zu haben. Wie schon erwähnt gilt aber: Wenn ihr mich auf einen Kaffee treffen wollt, schreibt mich am besten vorher an!

Wir sehen uns in Frankfurt! Wenn nicht – die nächste Messe kommt bestimmt.

Studiowoche 39

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Überarbeitung

In den letzten Tagen konnte ich mich endlich aufraffen und beinahe jeden Tag an den Exilfeen arbeiten. Ganze sieben Stunden habe ich diese Woche der Überarbeitung gewidmet und heute kommen noch ein, zwei dazu! Es geht zwar besser, aber nach meinen anfänglichen Schwierigkeiten bin ich schon begeistert, dass ich einen Rhythmus gefunden habe. Inzwischen weiß ich, welche Fehler sich wiederholen und worauf ich besonders achten muss. Langsam, aber sicher nähert sich der Roman auf dem Papier dem Roman in meinem Kopf an.Weiterlesen »