FBM ’17: Der Bericht

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Der Messewahnsinn hat sich gelegt und ich feile wie die meisten Heimgekehrten an einem kleinen Bericht. Wie schon erwähnt war es meine erste deutsche Buchmesse und ich wollte sie ohne besondere Pläne genießen, was mir auch gelungen ist. Kurz gesagt bin ich zwischen Büchern herumgelaufen, habe wunderbare Menschen getroffen, die ich bisher nur online kannte, und viel gelesen, geredet und gelacht.

Da ich am Mittwochabend ankam, war Donnerstag mein erster Tag auf der Messe, an dem ich einen Haufen Leute zum ersten Mal treffen konnte: natürlich Magret, Wolfgang und Andreas, meine Kollegen aus der Anthologie, aber auch andere. Wir besuchten eine Lesung mit Delphine de Vigan und ich bekam mein mitgebrachtes Nach einer wahren Geschichte signiert (das ich übrigens nur empfehlen kann, ein Buch, das einen aufwühlt und nicht mehr loslässt). Die Autorin selbst war freundlich, elegant, ein faszinierender Mensch. Am Abend setzte sich langsam die Erschöpfung durch, möglicherweise noch von der langen Anreise, an den nächsten Tagen war ich dank Kaffee und Snacks aber durchgehend fit.

Am Freitag trennten wir uns nach der Anfahrt und ich holte mir zunächst die frisch gedruckten Schöpfer der Wolken am Drachenmond-Stand ab (war aber in dem Moment zu zerstreut, um mit Marie zu plaudern …). Das Buch ist noch schöner als auf den Fotos und ich freue mich schon darauf, in die Geschichte einzutauchen! Danach nahm ich mir Zeit, um die Stände der japanischen Verlage zu besichtigen. Ein paar ausgestellte Bücher sprangen mir ins Auge, leider konnte aber nichts gekauft werden. Auch ein kurzes Treffen mit der lieben Babsi ging sich aus, was mich sehr gefreut hat.

Am Samstag standen wir erst einmal im obligatorischen Stau, bevor wir von den Menschenmassen auf dem Gelände erschlagen wurden. Etwas zu spät erreichten wir dann doch den Stand von Twentysix, um unser Selfie mit den Sehnsuchtsfluchten zu schießen. Der Rest des Tages stand mehr oder weniger im Zeichen der Menge und der allgegenwärtigen Schlangen. Am Nachmittag waren wir bei Ullstein, wo ich sogar noch mehr inspirierende Gespräche mit anderen Autoren hatte. Danach waren wir früh zurück, um zu essen, Rotwein zu trinken und bis in die frühen Morgenstunden zu reden. Und jetzt weiß ich: Das sind die Menschen, die mich inspirieren, motivieren und immer wieder zu Besserem antreiben. Jeder sollte Menschen haben, die ihn auf diese Art bereichern.

Nach all dem Laufen bin ich aber froh, wieder mit meinen eigenen Geschichten in meiner Kammer sitzen zu können. Am Wochenende bin ich wieder unterwegs, aber danach kehre ich frisch motiviert zu den Exilfeen und meinem neuen Projekt für den NaNoWriMo zurück.

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