FBM ’17: Der Bericht

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Der Messewahnsinn hat sich gelegt und ich feile wie die meisten Heimgekehrten an einem kleinen Bericht. Wie schon erwähnt war es meine erste deutsche Buchmesse und ich wollte sie ohne besondere Pläne genießen, was mir auch gelungen ist. Kurz gesagt bin ich zwischen Büchern herumgelaufen, habe wunderbare Menschen getroffen, die ich bisher nur online kannte, und viel gelesen, geredet und gelacht.Weiterlesen »

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FBM ’17: Termine

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Endlich steht die Frankfurter Buchmesse vor der Tür! Ich weiß noch immer nicht, wen ich wann treffen werde, aber ich habe ein paar Termine und Veranstaltungen, die ich besuchen möchte. Wenn ihr ebenfalls auf der Messe seid und mit mir über Bücher, das Schreiben, Gott und die Welt quatschen wollt, wäre es eine gute Gelegenheit, mich am Donnerstag, Freitag oder Samstag dort abzupassen. Möglicherweise poste ich Fotos und Beschreibungen auf Twitter, damit ich an allen Tagen gut erkennbar bin.

Tatsächlich habe ich nur einen festen Programmpunkt und das ist die Selfie-Aktion mit meinen Autorenkollegen von den Sehnsuchtsfluchten – wir treffen uns am Samstag um 11 Uhr beim Stand von Twentysix in Halle 3. Dort findet ihr nicht nur mich, sondern auch viele andere Autoren der Anthologie, die zur Messe kommen!

Abgesehen davon werde ich Donnerstag oder Freitag beim Stand des Drachenmond-Verlags vorbeischauen, um mir (hoffentlich) ein druckfrisches Exemplar von Marie Graßhoffs Schöpfer der Wolken abzuholen, auf das ich schon sehr gespannt bin.

Darüber hinaus habe ich einige Ideen, weiß aber noch nicht, was ich schaffe und worauf ich Lust habe. Hauptsächlich hänge ich mit lieben Autorenkollegen ab, die ich endlich mal abseits von Twitter und Blogs kennenlernen darf. Da es meine erste deutsche Buchmesse ist, versuche ich, nicht zu viel zu planen und keinerlei Erwartungen zu haben. Wie schon erwähnt gilt aber: Wenn ihr mich auf einen Kaffee treffen wollt, schreibt mich am besten vorher an!

Wir sehen uns in Frankfurt! Wenn nicht – die nächste Messe kommt bestimmt.

5 Erkenntnisse beim Überarbeiten

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Auch die letzte Woche war im Papierstudio wenig produktiv, ich habe leider nichts über meinen Fortschritt zu erzählen. Beim Überarbeiten scheine ich noch schneller aus der Routine herauszufallen und muss mich jedes Mal mühsam wieder einarbeiten. Natürlich ist es einzig und allein die Wand in meinen Gedanken, die mich zurückhält, aber gerade die ist oft am schwierigsten zu überwinden. Daher liste ich heute fünf Punkte auf, die ich bisher beim Überarbeiten der Exilfeen gelernt habe – in der Hoffnung, dass sie nicht nur mich selbst, sondern auch euch dazu motivieren, endlich (wieder) loszulegen!Weiterlesen »

Motiv: Zwischen Wünschen & Ängsten

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Zwischen viel zu vielen Verpflichtungen konnte ich diese Woche doch an einigen Szenen meinen Exilfeen arbeiten. Inzwischen bin ich motiviert, kann mich aber nicht stundenlang in die Überarbeitung stürzen … Ein Aspekt, mit dem ich mich dabei intensiver beschäftigt habe, ist Motiv – und wie üblich teile ich meine Erkenntnisse mit euch. Den entscheidenden Anstoß gab ein unterhaltsames Video der britischen Autorin und Youtuberin Rachael Stephen, das ich auch hier als Leitfaden benutzt habe.Weiterlesen »

Plotstruktur(en): 6 Stages & Plot Embryo

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Auch den letzten zwei Wochen habe ich an den Exilfeen gearbeitet. Die meisten Plotlöcher konnte ich inzwischen stopfen, dank einer simplen Methode, die ich euch nicht vorenthalten will: Ich habe eine neue Plotstruktur genommen, mit der ich noch nie gearbeitet habe, und sie wie eine Schablone über den Plot gelegt. Dadurch konnte ich Stärken, aber auch Schwachstellen viel besser sehen. Etwas Erklärung gefällig?Weiterlesen »

Geschichten erzählen mit Wattpad

Wattpad_Logo

Wenn ich meine Geschichten nur online veröffentlichen wollte, würde ich auf Wattpad damit anfangen. Da Eluin von Weltenpfad es sich gewünscht hat, gebe ich hier eine kurze Einführung in die Plattform und was sie alles kann. Kurz gesagt kann jeder auf Wattpad Geschichten in allen möglichen Genres lesen und selbst schreiben. Das klingt erst mal nach Fanfiction und ja, die gibt es auch, aber ich würde sagen, dass die Originalgeschichten doch zahlreicher und vor allem lesenswerter sind. Darüber hinaus bietet Wattpad einige Funktionen und Möglichkeiten, die es von anderen Schreibplattformen wie Fanfiktion.de und Archive of Our Own abhebt.

Auf der Website selbst ist eine ausführliche Einführung zu finden, in der unter anderem steht: „Wattpad takes everything you love about storytelling, and turns it into a social, on-the-go experience.“ Außerdem gibt es ein kleines Einführungsvideo und Infos für Autoren, denn auch einige Profis nutzen die Plattform, um mehr Leser zu erreichen und Bonusgeschichten in Umlauf zu bringen.

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Zwischenzeit

Ja, manchmal erlaube ich mir absichtlich Pausen. Etwa wenn die Begeisterung abebbt oder Prüfungen am Horizont auftauchen, auf die ich mich lieber mit ganzer Kraft konzentriere. Das ist in Ordnung. Wenn ich genug von Súl Samhraidh habe, lasse ich es einen oder zwei Tage liegen, bevor ich wieder einen Blick hineinwerfe. Wenn ich meine Tage mit Lernen verbringe, gestatte ich mir ein paar schöne Wörter, sobald ich an der anderen Front genug geschafft habe oder zu müde dafür bin. Das ist das Wunderbare daran, nicht hauptberuflich zu schreiben: Du tust etwas für Studium oder Brotjob, dann setzt du dich an deine Geschichte und bist in einer ganz anderen Welt. Idealerweise sind die beiden Tätigkeiten so verschieden, dass du dich bei der einen von der anderen entspannen kannst und umgekehrt.

Ja, ich arbeite auf eine Veröffentlichung meiner Werke hin. Ich träume davon, dass meine Geschichten sich einprägen und mein Name in Erinnerung bleibt, wie der einer J.K. Rowling oder eines J.R.R. Tolkien. Aber ich bin auch realistisch und studiere tagsüber ein Fach, das zwar auch mit Sprache, aber nicht mit kreativem Schreiben zu tun hat. Multitasking war nie mein Ding, aber ich habe herausgefunden, dass ich gerne von einer Arbeit zur anderen wechsle und so an mehreren Baustellen werkele. Es hat etwas Erfrischendes, sich bei der einen Arbeit von der anderen zu erholen. Die Erschöpfung hält sich in Grenzen und Langeweile ist sowieso ein Fremdwort.

Ich weiß nicht genau, was ich damit sagen wollte, außer dass ich viel anderes geschafft, aber wenig geschrieben habe. Súl Samhraidh steht bei 60,670 Wörtern, immerhin einen weiteren Zehner geknackt! Und das schlechte Gewissen, das in langsamen Zeiten typischerweise anklopft, bleibt zum Glück aus. Ab nächster Woche bin ich wieder frei und plane, ganz konzentriert auf den Höhepunkt und das Ende hinzuschreiben.